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Funkamateur werden - Infos zur Lizenz

BRD, ├ľsterreich, Schweiz und USA

Um am Amateurfunk-Sendebetrieb teilzunehmen, ist es erforderlich, eine Pr├╝fung abzulegen. Nach bestandener Pr├╝fung wird ein weltweit einmaliges Rufzeichen zugeteilt, z.B. DL1ABC.

Das Rufzeichen

Ein Rufzeichen besteht aus

Weiterf├╝hrender Link: Rufzeichenplan f├╝r den Amateurfunkdienst in Deutschland    (pdf, Quelle: BNetzA)

Je nach Land gibt es verschiedene Lizenzklassen mit Pr├╝fungen unterschiedlichen Schweregrades.


BRD

In der BRD gibt es derzeit zwei Lizenzklassen: Klasse A und Klasse E (Upgrade m├Âglich)

Inhaber der Lizenzklasse A k├Ânnen alle Amateurfunkb├Ąnder nutzen bis zur maximalen Senderausgangsleistung von 750 Watt.
Inhaber der Lizenzklasse E (Einsteigerklasse, "DO"-Rufzeichen) d├╝rfen ab 1. September 2006 Teile des Kurzwellenbereichs, 2m, 70 cm, 10 GHz nutzen bei eingeschr├Ąnkter Senderausgangsleistung (max. 100W bzw. 75W bzw. 5 W).
2009/2010 sollte zun├Ąchst eine weitere Einsteigerklasse (Klasse K) eingef├╝hrt werden, deren Schwerpunkt weniger auf der Technik und mehr auf Betriebstechnik liegen sollte; dieses Vorhaben wurde aber nicht realisiert.

F├╝r die Klasse A sind umfangreichere technische Kenntnisse erforderlich, die anderen beiden Pr├╝fteile sind f├╝r beide Klassen identisch. F├╝r ein Upgrade von Klasse E auf Klasse A ist daher nur eine Nachpr├╝fung im Bereich der technischen Kenntnisse erforderlich.

Die Pr├╝fung

Die schriftlichen Pr├╝fungen werden von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bzw. deren Au├čenstellen durchgef├╝hrt, die auch die Rufzeichen zuteilt. Zeit und Ort der Pr├╝fung werden von den BNetzA festgelegt. Voraussetzung zur Teilnahme an der Pr├╝fung ist ein Antrag auf Zulassung zur Amateurfunkpr├╝fung, ein Wohnsitz in der BRD und die Entrichtung der erforderlichen Geb├╝hr. Die Geb├╝hren sind den aktuellen Antr├Ągen der BNetzA zu entnehmen. F├╝r ein Upgrade von Klasse E zu Klasse A wird zudem das Amateurfunkzeugnis der Klasse E ben├Âtigt. Bei Minderj├Ąhrigen ist das Einverst├Ąndnis des Erziehungsberechtigten erforderlich. Zur Pr├╝fung mitzubringen sind au├čerdem ein Personalausweis (oder Reisepass), bei Minderj├Ąhrigen ein Kinderausweis.

Weiterf├╝hrender Links:
Antrag auf Zulassung zur Amateurfunkpr├╝fung    (Quelle: BNetzA, pdf)
Antrag auf Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst    (Quelle: BNetzA, pdf)
Antrag auf eine Rufzeichenzuteilung zum Betrieb einer Amateurfunkstelle gem├Ą├č ┬ž 13 Abs. 1 AFuV    (Quelle: BNetzA, pdf)

Als Hilfsmittel d├╝rfen ein Schreibger├Ąt, ein nicht-programmierbarer Taschenrechner ohne Textspeicher sowie die w├Ąhrend der Pr├╝fung zur Verf├╝gung gestellten Hilfsmittel verwendet werden.

Die Pr├╝fung besteht aus Multiple-Choice-Frageb├Âgen, bei denen die richtigen Antworten angekreuzt werden m├╝ssen innerhalb einer vorgegebenen Zeit. Die Anzahl der Fragen, die Bearbeitungszeit und weitere Hinweise sind zudem auf dem Pr├╝fungs- bzw. Antwortbogen vermerkt. Die Pr├╝fung deckt folgende drei Bereiche ab:

Um zu bestehen, m├╝ssen in jedem Pr├╝fungsteil mindestens 75 von insgesamt 102 Punkten erreicht werden. Wird dies knapp verfehlt, also nur 69 bis 74 Punkte erreicht, besteht die M├Âglichkeit einer m├╝ndlichen Nachpr├╝fung. Die Entscheidung dar├╝ber trifft der Pr├╝fungsvorsitzende.

Sollte die Pr├╝fung bzw. Teile davon nicht bestanden werden, besteht die M├Âglichkeit zur Anmeldung f├╝r eine Wiederholungspr├╝fung (Frist: 24 Monate).

Zus├Ątzlich kann freiwillig eine Morsepr├╝fung abgelegt werden.

Weiterf├╝hrende Links:
Einzelheiten zur Durchf├╝hrung von Amateurfunkpr├╝fungen   (pdf, Quelle: BNetzA)
Einzelheiten zu Pr├╝fungsinhalten und -anforderungen und zu Zusatzpr├╝fungen   (pdf, Quelle: BNetzA)

Die Fragenkataloge gibt es als pdf zum Download; sie k├Ânnen aber auch von der Bundesnetzagentur in gedruckter Form gegen eine kleine Geb├╝hr angefordert werden.

Weiterf├╝hrende Links:
Pr├╝fungsteile "Betriebliche Kenntnisse" und "Kenntnisse von Vorschriften" f├╝r Klassen A und E, 1. Auflage, Oktober 2006   (pdf, Quelle: BNetzA)
Pr├╝fungsteil "Technische Kenntnisse" f├╝r Klasse A, 1. Auflage, Februar 2007    (pdf, Quelle: BNetzA)
Pr├╝fungsteil "Technische Kenntnisse" f├╝r Klasse E, 1. Auflage, September 2006   (pdf, Quelle: BNetzA)
Infos zur Anforderung der Fragenkataloge in gedruckter Form bei der Bundesnetzagentur    (pdf, Quelle: BNetzA)

Einzelheiten zum Antragsverfahren bei der Zulassung der Pr├╝fung    (pdf)
Quelle: BNetzA; Hinweis: Die BNetzA ist in diesem Dokument noch als RegTP bezeichnet)


Pr├╝fungsvorbereitung

Die Fragenkataloge der BNetzA helfen, ├ťberraschungen bei der Pr├╝fung zu vermeiden, als alleinige Vorbereitung sind sie aber nicht geeignet. Ohne entsprechendes Hintergrundwissen, das den Kontext herstellt, wird man sich schwer tun, alle Antworten zu behalten. Au├čerdem liegt der Sinn der Lizenzpr├╝fung darin, sich eben dieses Hintergrundwissen anzueignen und nicht darin, die Antworten einfach auswendig zu lernen.

Es empfiehlt sich daher eine Pr├╝fungsvorbereitung mit

Der Amateurfunkdienst in der BRD ist gesetzlich geregelt. Die wichtigsten Regelungen und Verordnungen k├Ânnen hier als pdf heruntergeladen werden.

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Weiterf├╝hrende Links:

├ľsterreich

In ├ľsterreich gibt es derzeit drei Lizenzklassen (Upgrade m├Âglich).

Je nach Bewilligungsklasse / Lizenzklasse gibt es verschiedene Leistungsstufen:

Die Amateurfunkpr├╝fungen fallen unter die Zust├Ąndigkeit der Fernmeldeb├╝ros. Welches Fernmeldeb├╝ro zust├Ąndig ist, h├Ąngt vom Wohnsitz des Pr├╝flings ab.

Fernmeldeb├╝ro f├╝r Wien, Nieder├Âsterreich und Burgenland
H├Âchst├Ądtplatz 3, A-1200 WIEN, Tel.: 01/33181-112, Fax: 01/3342761

Fernmeldeb├╝ro f├╝r Ober├Âsterreich und Salzburg
Freinbergstra├če 22, A-4020 LINZ, Tel.: 0732/7485-0, Fax: 0732/7485-19, e-mail: fb.linz@bmvit.gv.at

Fernmeldeb├╝ro f├╝r Steiermark und K├Ąrnten
Marburgerkai 43-45, A-8011 GRAZ, Tel.: 0316/8079101, Fax: 0316/8079199

Fernmeldeb├╝ro f├╝r Tirol und Vorarlberg
Valliergasse 60, A-6020 INNSBRUCK, Tel.: 0512/2200, Fax: 0512/294918

Je nach Teilnehmerzahl finden die Pr├╝fungen ein bis zwei Mal j├Ąhrlich pro Fernmeldeb├╝ro statt.

Die schriftliche Pr├╝fung besteht aus drei Teilen:

Gesetzliche Grundlage f├╝r den Amateurfunkdienst in ├ľsterreich ist das Amateurfunkgesetz.

Weitere Infos zum Amateurfunk stellt das Bundesministerium f├╝r Verkehr, Innovation und Technologie zur Verf├╝gung:

BMVIT - Bereich Amateurfunk

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Schweiz

Einen guten ├ťberblick ├╝ber den Amateurfunk im Allgemeinen gibt der Amateurfunk Behelf (pdf-Dokument).

Die Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure (USKA) bietet eine CD mit Pr├╝fungsfragen an.

Weitere Informationen:


USA

Die US-Lizenz k├Ânnen nicht nur Staatsangeh├Ârige ablegen, sondern auch Nicht-US-B├╝rger. Als solcher muss man nicht extra in die USA einreisen, denn die Lizenzpr├╝fung kann in vielen L├Ąndern abgelegt werden. Die Sprache der Frageb├Âgen ist aber immer englisch.

Weitere Infos zur US-Lizenz, den Lizenzklassen und der Pr├╝fung

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